USB-Stick testen — Fake-Kapazität erkennen und Geschwindigkeit messen
Ein kostenloses Browser-Tool, um USB-Sticks auf Fake-Kapazität zu prüfen. Viele billige Sticks im Online-Handel sind Fälschungen — ein „128-GB"-Stick hat oft nur 8 GB echten Speicher mit einer Firmware, die lügt. Das Tool schreibt einzigartige Muster über die volle Kapazität und prüft zwischendurch ältere Blöcke — Fälschungen fallen in wenigen Minuten auf, ohne Software-Installation.
So testen Sie einen USB-Stick
USB-Stick einstecken und prüfen, dass er im Datei-Explorer erscheint.
Den Ordner des USB-Sticks im Browser-Verzeichnis-Picker wählen. Chrome oder Edge 86+ nötig.
Das Tool schreibt 1-MB-Blöcke bis zur Kapazität und prüft nebenbei frühere Blöcke im Hintergrund.
Lügt der Controller über die Kapazität, hält der Test sofort an und zeigt die echte Kapazität in Megabyte.
Ist keine Manipulation erkennbar, wird jeder Block zurückgelesen und verglichen. Endgültiges Urteil mit Geschwindigkeits-Stats.
USB-Stick-Kapazität prüfen und gefälschte Sticks im Browser entlarven
Browser nicht unterstützt
Dieses Tool benötigt die File-System-Access-API, die nur in Desktop-Chrome und -Edge verfügbar ist.
Auf die Taste unten klicken und den Ordner des USB-Sticks wählen.
Bereit zum Start. Der Test schreibt Daten bis zur vollen Kapazität und liest sie anschließend zur Byte-Prüfung zurück.
Funktionen
Häufige Fragen
Muss ich wirklich die vollen 128 GB schreiben, um einen Fake zu erkennen?
Nein — das Tool zwingt Sie nicht dazu. Es schreibt sequentiell und liest frühere Blöcke während des Schreibens zurück. Sobald ein Fake-Controller überläuft oder Daten verwirft, erkennen wir das und stoppen. Bei einem typischen Fake (128 GB behauptet / 8 GB echt) stoppt der Test nach etwa 8–10 GB — rund 1–3 Minuten auf USB 3.0.
Warum dauert der Test bei echten Sticks so lange?
Für 100 %ige Gewissheit muss jedes Byte wirklich berührt werden. Es gibt keine physikalisch ehrliche Abkürzung — jedes Tool, das „Sofort-Verifikation" verspricht, sampelt bestenfalls oder rät schlimmstenfalls. Für einen echten 128-GB-Stick auf USB 3.0: etwa 45 Minuten; auf USB 2.0 mehrere Stunden.
Wie funktionieren Fake-USB-Sticks?
Sie haben eine modifizierte Firmware, die eine größere Kapazität meldet als physisch vorhanden. Ein „128-GB"-Fake hat oft nur 8 GB echten NAND. Beim Schreiben jenseits der echten Kapazität läuft der Controller entweder um (überschreibt), verwirft Schreibvorgänge leise oder liefert Nullen. Dateien scheinen gespeichert, sind beim Lesen aber beschädigt.
Ist dieses Tool dasselbe wie h2testw?
Das Prüfverfahren ist dasselbe — einzigartige Muster schreiben, zurücklesen. Dieses Tool prüft zusätzlich während des Schreibens — Fakes fallen früher auf, nicht erst beim finalen Durchgang. Keine Windows-Installation nötig.
Werden meine Dateien gelöscht?
Nein. Das Tool erzeugt temporäre Test-Dateien (timbrica_test_*.bin) im gewählten Ordner. Bestehende Dateien bleiben unangetastet. Die Test-Dateien werden nach dem Test automatisch entfernt.
Warum funktioniert es nur in Chrome und Edge?
Das Tool nutzt die File-System-Access-API, um Dateien direkt auf dem Stick zu schreiben und zu lesen. Diese API gibt es aktuell nur in Chromium-Browsern. Firefox und Safari unterstützen sie noch nicht.
Kann ich SD-Karten oder externe Festplatten testen?
Ja. Das Tool funktioniert mit jedem Speichermedium, das als Ordner im Dateisystem erscheint — USB-Sticks, SD-Karten, externe HDDs/SSDs und sogar Netzlaufwerke.
Machen wir — und zwar kostenlos! Schreiben Sie uns kurz Ihre Idee. Wenn Sie sie im Detail besprechen möchten, hinterlassen Sie eine E-Mail-Adresse, wir melden uns. Anonym geht auch.