Farbrechner für selbstgebaute Beamer-Leinwand

Kostenloser Rechner für selbstgebaute Beamer-Leinwände. Empfiehlt nach Raumbeleuchtung ein konkretes Grau von Behr oder Sherwin-Williams (dunkleres Grau für dunkle Räume hebt den Kontrast, helleres Grau für beleuchtete Räume hält die Helligkeit), zeigt den ungefähren Gain und liefert eine genaue Einkaufsliste aus Farbe, Grundierung und Perlen-Zusatz auf Basis Ihrer Bildfläche. Berechnung mit zwei dünnen Anstrichen über einer Grundierung.

So streicht man eine Leinwand

1
Wand vorbereiten

Glatt schleifen, Beschädigungen ausgleichen, mit weißer Innen-Grundierung einmal grundieren.

2
Erster Grundanstrich

Mit 6-mm-Velourrolle aufrollen. Gleichmäßige Striche, dünne Schichten. 4–6 h trocknen lassen.

3
Zwischenschliff

400er Schleifpapier nur, um aufstehende Fasern zu glätten. Mit feuchtem Tuch abwischen, trocknen lassen.

4
Zweiter Anstrich

Striche in derselben Richtung. Bei Perlen-Zusatz etwa 30 ml pro Liter Farbe einrühren und nur in den zweiten Anstrich geben.

5
Rahmen und Maskierung

Matt-schwarzes Klebeband oder ein 5–10 cm breiter schwarzer Rahmen rund um die Bildfläche fängt seitliches Streulicht ab.

Richtiges Grau, richtiger Gain und richtige Menge

Empfohlene Farbe
Ungefährer Gain
Gesamtfarbe
L
Bildfläche

Anstrich-Rezept

Eine selbstgemachte Leinwand kostet nur die Farbe und ergibt eine flache Fläche mit Gain ≈ 1,0, die einer mittleren matt-grauen Fertig-Leinwand bildtechnisch ebenbürtig ist (Fertig-Leinwände gewinnen bei Planlage und Maskierung, nicht in der Optik). Velourrolle mit 6 mm Flor verwenden, zwei dünne gleichmäßige Anstriche, dazwischen leicht mit 400er Schleifpapier glätten. Die Behr-N7-Reihe („Silver Screen", „Polished Silver") ist die Standardempfehlung; in helleren Räumen einen Schuss Perlen-Zusatz für etwas mehr Gain.
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