Beamer HDR-Test — PQ EOTF, Clipping, Farbraum

Kostenloses HDR-Testbild-Set für Beamer mit den vier wichtigsten Kalibrieraufgaben: PQ-kodierte Nit-Rampen (0.05 bis 10 000 nits), Clipping-Erkennung (wo der Beamer hellere Werte nicht mehr unterscheidet), Schattendetails nahe Schwarz, Spitzenweiß-Referenz bei 1000 nits sowie Vergleich der Farbräume Rec.709 und Rec.2020. Die Muster nutzen die SMPTE-ST-2084-PQ-EOTF-Inverse zur Umrechnung von Nit-Werten in Display-Codewerte.

Anwendung

1
Beamer in HDR-Modus

Die meisten Beamer erkennen HDR-Signale automatisch — Browser senden jedoch kein echtes HDR. Das HDR-Preset des Beamers von Hand erzwingen, falls vorhanden.

2
PQ-Stufenrampe prüfen

Alle 12 Nit-Stufen sollten klar unterscheidbar sein. Verschmelzen 1000 nits und höher zu einem Ton, clippt der Beamer dort.

3
Clipping-Test durchführen

Bestätigt den genauen Clipping-Punkt. Bei Bedarf Helligkeit oder Ausgabewert des Beamers reduzieren.

4
Nahschwarz prüfen

Im abgedunkelten Raum sollten Stufen zwischen 0.0005 und 2 nits sichtbar sein. Sieht man nur die 2-nit-Stufe, Gamma oder Schwarzwert anheben.

PQ-EOTF- und Rec.2020-Muster zur HDR-Beamer-Kalibrierung

Zur HDR-Beamer-Kalibrierung. Die PQ-Rampe zeigt, ob alle 12 Nit-Stufen unterscheidbar erscheinen. Der Clipping-Test findet den Punkt, an dem der Beamer abriegelt — gleiche Grautöne ab 1000 nits bedeuten, dass der Beamer dort clippt. Der Nahschwarz-Test prüft Schattendetails. Hinweis: ein echtes HDR-Signal verlangt HDMI-HDR-Signalisierung — der Browser sendet SDR — daher dient dies als Zielhilfe, nicht als 1:1-Kalibrierungsquelle.
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